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Grundsätzliches über Tischtennisbeläge

TT-Beläge werden vom ITTF in 4 verschiedene Kategorien eingeteilt: noppen-innen (in), Anti-Spin (Anti), lange Noppen außen (long), noppen-außen (out).
Die Bezeichnungen in Klammern sind die offiziellen Bezeichnungen, die Sie auch auf den Zulassungslisten des ITTF finden.
Im Allgemeinen und auch in diesem Katalog werden jedoch die noppen-außen Beläge nach kurzen und mittellangen Noppen aufgeteilt, so dass wir auf 5 Kategorien kommen.

Die meisten Spieler spielen immer noch mit 2 noppen-innen Belägen. Auch von denen, die dies nicht tun, spielen jedoch mehr als 90 % zumindest auf einer Seite, in der Regel auf der Vorhandseite, mit einem noppen-innen Belag. Selten trifft man auch auf Spieler, die kurze und lange Noppen miteinander kombinieren. Andere Kombinationen (z.B. 2 lange Noppen oder Anti + Noppen) sind auf keinen Fall empfehlenswert.
Warum überhaupt auch andere Belagtypen als noppen-innen spielen?
Nur mit noppen-innen Belägen kann man jede Schlagart ohne Einschränkungen spielen. Mit anderen Belagarten können jedoch einzelne Schläge noch effektiver ausfallen, zudem wird das eigene Spiel unberechenbar und gefährlicher für den Gegner.
Materialspieler - so nennt man die Spieler, die nicht nur noppen-innen Beläge spielen - sind also Spezialisten, die ihre Stärken betonen und ihre Schwächen verdecken möchten. Häufig spielt auch die Hoffnung eine große Rolle, mittels eines "Spezialbelages" mehr Spiele gewinnen zu können.
Unsere klare Meinung ist: Hobbyspieler und Kinder in den ersten 2 Jahren sollten nur noppen-innen Beläge spielen. Im Nachwuchsbereich sollte danach ein qualifizierter Trainer entscheiden, ob auch andere Beläge als noppen-innen infrage kommen. Bei erwachsenen Wettkampfspielern, denen häufig kein Trainer zur Verfügung steht, hilft oft nur praktisches ausprobieren, ob ein Wechsel infrage kommt.
Ein erfolgreicher Wechsel benötigt jedoch viel Training und einige Monate Umstellungszeit, wobei der Wechsel zu langen Noppen viel schwieriger ist als zu kurzen oder mittellangen.

Grundsätzlich empfehlen wir lange Noppen daher nur für Spieler mit hohem Trainingseinsatz.
Lange Noppen haben eine erhebliche Störwirkung die den Gegner oft zur Verzweiflung bringt, sind aber alles andere als leicht zu spielen. Ob direkt am Tisch oder in der klassischen Unterschnittabwehr, diese Beläge erfordern viel Gefühl und Übung.
Was vielen Spielern auch nicht bewußt ist: Mit langen Noppen sollte man nicht zu offensiv spielen, denn sonst können die Noppen schnell brechen. Sicherlich ist ein Schuß mit langen Noppen für den Gegner extrem unangenehm, allerdings sind die Noppen für ein solches Spiel nicht konstruiert. Ein einziger harter Schuß mit langen Noppen kann den Belag zerstören.
Wie lange lange Noppen halten, hängt also vor allem davon ab, wie offensiv oder defensiv diese eingesetzt werden. Im Gegensatz zu kurzen Noppen ist die Haltbarkeit aber auf keinen Fall unbegrenzt.
Tipp: Wer dauerhaft mit langen Noppen spielt, sollte immer einen Ersatzbelag griffbereit haben.

Antis  sind noppen-Innen Beläge mit einer wenig griffigen Oberfläche, die gegen ankommenden Effet unempfindlich ist, aber selbst auch kaum Effet erzeugen kann. Die meisten Antis sind für eine defensive Spielweise ausgelegt (hauptsächlich Block und Unterschnittabwehr).  Nur wenige Spieler können mit dieser Art von Belägen erfolgreich spielen.

Auch Beläge mit kurzen oder mittellangen Noppen außen sind gegen Schnitt relativ unempfindlich und erzeugen selber weniger Rotation als noppen-innen Beläge. Im Gegensatz zu Anti-Belägen verfügen sie aber wenigstens über eine gewisse Störwirkung (mittellange Noppen natürlich zulasten der Kontrolle erheblich mehr als kurze)  und können und sollten vor allem auch offensiv eingesetzt werden (in dünnen Schwammstärken sind einige Beläge auch für eine defensive Spielweise geeignet). Von den meisten Spielern werden diese Belagtypen auf der Rückhand eingesetzt um dort Schwächen in der Schlagtechnik zu überdecken. Moderne kurze Noppen bieten jedoch immer höhere Effetwerte und Spieleigenschaften, die sich auch sehr gut für die Vorhandseite eignen.
Kurze und mittellange Noppen sind auch mit relativ wenig Training gut kontrollierbar, die Umstellung von noppen-innen Belägen innerhalb weniger Monate machbar.

Weitere Informationen zu den einzelnen Belagtypen finden Sie auch auf den jeweiligen Produktseiten.
Bitte beachten Sie, dass die gesamte Thematik zu komplex ist, um ihr an dieser Stelle halbwegs gerecht zu werden, und wir nur grundsätzlich nur Fragen zu unseren Produkten beantworten können. Leider können wir Sie nur eingeschränkt dahingehend beraten, mit welcher Art von Belägen Sie spielen sollten. In dieser Hinsicht kann diese Seite nur eine kleine Hilfe sein.

Alle  Beläge werden in verschiedenen Schwammstärken angeboten. Je dicker der Schwamm, desto schneller der Belag. Einzige Ausnahme sind einige wenige Beläge mit einem sogenannten Dämpfungsschwamm, bei denen die Beläge mit zunehmender Schwammdicke langsamer werden.
Alle solchen Beläge, und es handelt sich hierbei nur um einige Anti Beläge und lange Noppen, sind bei uns deutlich gekennzeichnet. Alle Beläge, bei denen nicht ausdrücklich ein Dämpfungsschwamm benutzt wird, haben also einen ganz "normalen" Schwamm.
Darüber hinaus gibt es Schwämme in verschiedenen Härtegraden, wobei jeder Spieler für sich selbst entscheiden muss, welcher Härtegrad ihm am besten liegt. Tendenziell sind jedoch weichere Schwämme besser für Spieler mit längeren Armbewegungen und härtere Beläge für Spieler mit eher tischnahem Spiel und kurzen Armbewegungen. Weiche Beläge haben jedoch den Vorteil, dass sie mit allen Hölzern kombiniert werden können. Harte Beläge sind dagegen oft schwierig in der Kombination mit langsamen Hölzern.

Eine gute Richtlinie bei der Wahl des richtigen Belages ist es auch den Vorhandbelag in einer dickeren oder gleich dicken Schwammstärke zu wählen als den Rückhandbelag (niemals den Rückhandbelag dicker). Auch Spieler in der Lernphase, die anfangs ihre Rückhand als stärker empfinden, sollten dies tun um das erlernen der Schlagtechniken optimal zu fördern.

Noppen-innen Beläge können auch "klebrig" oder "normal griffig" sein. Dies bezieht sich auf die Griffigkeit des Obergummis. Traditionelle chinesische Beläge erzeugen Rotation alleine durch die Klebrigkeit (=extreme Griffigkeit) des Obergummis, europäische und japanische Beläge mehr durch ihre Elastizität.
Beides hat Vor- und Nachteile, jedoch bevorzugen immer mehr Spieler moderne Beläge, die sowohl elastisch als auch leicht klebrig sind.
Seit einigen Jahren sind die chinesischen Hersteller jedenfalls in der Lage, alle Arten von Belägen herzustellen und eben nicht nur sehr klebrige und wenig elastische, wie dies früher der Fall war. Jedes Jahr wird der Unterschied   zwischen chinesischen Belägen und deutschen / japanischen geringer.
In unserem Sortiment finden Sie daher eine unglaublich große Vielfalt an Belägen und wir können klar sagen: Es gibt keinen Grund mehr einen teuren Markenbelag für EUR 50,00 zu spielen. Wir haben für jeden Spieler die passende preisgünstigere Alternative.

Häufig werden Sie auch auf diese zwei Worte stoßen: "eingebauter Frischklebeeffekt".
Das so genannte Frischkleben, das Behandeln von Belägen mit stark lösungsmittelhaltigem Spezialkleber zwecks Steigerung von Tempo und Effet, ist nun schon seit langem verboten...
Der "eingebaute Frischklebeeffekt" simuliert dieses Tuning, ohne dass der Spieler zu verbotenen Mitteln greifen muss. Beläge mit eingebautem Frischklebeeffekt sind schneller, katapultstärker (=bessere Beschleunigung) und auch elastischer und somit spinfreudiger als herkömmliche Beläge ohne diesen Effekt. Allerdings vergessen viele Spieler, dass Aufschläge, Unterschnittbälle, Blockbälle und andere Abwehrschläge deutlich besser gelingen mit Belägen ohne eingebauten Frischklebeeffekt. Deswegen sollte sich jeder Spieler fragen: Brauche ich wirklich die schnellsten Beläge mit eingebauten Frischklebeeffekt?
Und wenn ja, wirklich auf beiden Schlägerseiten?
Wir empfehlen jedenfalls grundsätzlich probieren aller Belagtypen bevor man sich auf eine Art von Belägen festlegt.
Bitte bedenken Sie auch, dass Beläge mit eingebauten Frischklebeeffekt eine deutlich kürzere Haltbarkeit haben als herkömmliche. Mehr als 40 Spielstunden schaffen selbst die besten dieser Beläge nur selten, es können aber auch deutlich weniger sein. Typisch für Beläge mit eingebauten Frischklebeeffekt ist, dass entweder Tempo + Spin nach Ablauf dieser Zeit deutlich nachlassen, oder aber es zur Blasenbildung kommt. Bei Belägen ohne eingebauten Frischklebeeffekt können Sie mit einer Haltbarkeit von ca. 40-80 Spielstunden rechnen, danach verliert die Oberfläche ihre Griffigkeit und es kann ebenfalls zur Blasenbildung
kommen.

Von vielen Spielern gerne auch noch sehr stark unterschätzt sind die Gewichtsunterschiede zwischen einzelnen Belägen. Diese können pro zugeschnittenen Belag schnell auch 20 g und mehr betragen.
Tischtennisbeläge haben grundsätzlich relativ starke Schwankungen des Gewichtes (ähnlich wie bei Hölzern). Statt konkreten Gewichtsangaben, die daher nicht möglich sind, geben wir in den Artikelbeschreibungen daher allgemeine Hinweise zum Gewicht eines Belages. Zusätzlich ist (nur) auf unserer Internetseite das Gewicht auch in Form einer Wertung von (*sehr schwer bis *****sehr leicht) angegeben.

Dies war nur eine willkürliche und mit Sicherheit unvollständige Auswahl einiger Themen und Aspekte zu dem Bereich "TT-Beläge".
Falls Sie noch Materialfragen haben, die bei uns nicht beantwortet werden, können Sie uns gerne unter service@ttdd.de kontaktieren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn unsere Antworten in der Regel kürzer ausfallen (damit meinen wir: kurz und präzise auf den Punkt gebracht) und wir keine telefonische Beratung anbieten können..  


 



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